Anne Sophie-Mutter – Mendelssohn Violin Concerto In E Minor, Op.64 – Kurt Masur


Anne Sophie-Mutter – Mendelssohn Violin Concerto In E Minor, Op.64 – Kurt Masur
Felix Mendelssohn – Violin Concerto in E minor, Op. 64

I. Allegro molto appassionato (00:00)
II. Andante (12:29)
III. Allegretto non troppo — Allegro molto vivace (19:49)

Anne Sophie-Mutter, violin
Kurt Masur, conductor
Gewandhausorchester Leipzig

26 Comments

  1. If I made a musics of my favorites, I would almost do a list like this.
    What a big coincidence. You have most of my fav in the list. (Dalaras,
    Indila, .. Eric Benet… Anne Mutter is the best in violin.

  2. I genuinely cannot stop listening to this. This woman has taken a piece
    laden with unutterable passion and found the means to strengthen it further
    so it comes to an incomprehensible, almost inhumane depth into which my
    soul has fallen and from which, it is yet to emerge. What she does at 8:28,
    the accentuation of the staccato opening into that bitter accompaniment to
    the theme, has captured me entirely. I have heard multiple performances of
    this remarkable piece and I am convinced that none understand it so well as
    this woman, for whom I would abandon everything if it only meant I could
    witness her perform it live.

  3. Berlin Berliner Zeitung 12.08.2006 von
    Wolfgang Fuhrmann “Ein neuer Typus hält Einzug ins Klassik –
    Gewerbe: junge Musiker mit verstärktem Niedlichkeitsfaktor” ….
    “Die Vermarktungsmethoden, mit denen die Klassikfirmen heute aus ihrer
    Talsohle herauszukommen versuchen, orientieren sich offener an den
    glänzenden Oberflächen des Mainstream-Popgeschäfts. Dabei geht es nicht
    so sehr um den Sex-Sells-Faktor, wie er etwa bei Anna Netrebko
    eingesetzt wird, wenn deren schwarze Mähne so wild ums Haupt fliegt,
    dass man förmlich den Praktikanten in den Kulissen mit dem
    Hochleistungsventilator hantieren sieht. Die neue Strategie der
    Plattenvermarktung setzt vielmehr auf das Prinzip Schnuckelklassik: eher
    Knuffigkeitsfaktor als Erotik (was ja auch immer etwas mit Distanz zu
    tun hat), eher Kylie Minogue und Britney Spears als Christina Aguileira
    oder Madonna. Noch ist Schnuckelklassik kein Begriff – Google kennt
    keine Einträge. Aber wir werden um das Wort nicht herumkommen, um diese
    Marketing-Strategie zu beschreiben. Stars müssen nicht nur so jung sein
    wie das ersehnte Zielpublikum, sie müssen auch so niedlich und knuddelig
    wirken, dass man sie am liebsten als Stofftiere mit ins Bett nehmen
    würde. Dafür dürfen sie auch ruhig Beethoven oder Bartók spielen – und
    tun es in den meisten Fällen nicht einmal schlecht. Der Glaube,
    klassische Musiker müssten sich mit Crossover-Projekten für die Pophörer
    profilieren, ist ein wenig geschwunden. Ruppiger Spätpunker-Charme wie
    bei Nigel Kennedy und allzu offensive asiatische Sinnlichkeit wie bei
    Vanessa Mae sind jedenfalls passé. Angestaubt wirken diese beiden
    Vertreter der 90er-Jahre vor allem auch durch ihre ständigen
    popmusikalischen Anbiederungen (Elektrogeige und dergleichen). Heute, da
    der Klassikleiter der Universal Music Group Deutschland, Christian
    Kellersmann, als Credo verkündet: “Klassik ist die neue Popmusik”, hat
    sich die Beweislast eher umgekehrt, und so wird demnächst Sting ein
    Album mit Liedern des elisabethanischen Lautenisten John Dowland
    aufnehmen. Nicht zufällig bei der Deutschen Grammophon (DG), die zu
    Universal gehört. Und nicht zufällig kommen auch die meisten
    Schnuckelklassiker bei diesem altehrwürdigen Klassik-Label groß raus.
    Das ist auch historisch nicht unverständlich. Denn sollte je eine
    Geschichte der Schnuckelklassik geschrieben werden, würde der Geigerin
    Anne-Sophie Mutter, Karajan-Zögling und DG-Star, darin gewiss die Rolle
    der Ahnherrin zukommen – auch wenn sie dem pausbäckigen Wunderkinddasein
    längst ent- und in die schulterfreie Abendrobe hineingewachsen ist. So
    ist es nur folgerichtig, dass der Typus des Schnuckelklassikers derzeit
    in Reinkultur vor allem bei jungen Geigerinnen auftritt. Man denke nur
    an die Amerikanerin Hilary Hahn, deren immer ein wenig von
    Jungmädchen-Ernsthaftigkeit geprägtes Antlitz beim Betrachter
    unwillkürlich den Eindruck entstehen lässt, hier mache sich jemand ganz
    doll Gedanken über den Zustand der Welt. Im Gespräch kann sie
    zurückhaltend bis zum Nichtssagenden sein. Tatsächlich aber ist Hahn
    durchaus – und sehr amerikanisch – offen für allerlei volksnahen Unfug;
    auf ihrer Internet-Seite findet sich wunderbare “Fan Art”;
    Selbstgemaltes von Bewunderern (wir empfehlen das lustige Sonnenbild!),
    außerdem gibt es “Itty Bitty News” (zum Beispiel eine Todesanzeige ihres
    Meerschweinchens Psyche: “starb am 30. Juli 2004 mit zweieinhalb Jahren
    an einer rätselhaften Verdauungsstörung”) und ein regelmäßig geführtes
    Reisetagebuch. Die Seite enthält auch Tipps, wie man alleine Zeit in
    einem Hotelzimmer verbringen kann: zum Beispiel mit “Lesen”, “Auf dem
    Bett auf und ab springen”, “Bügeln”, “Fernsehen (Filme, ausländische
    Sendungen, Tierrettungsshows, Sport oder verrückte amerikanische
    Sendungen, wenn jemand Amerikaner ist und Heimweh hat)”, “Alle Möbel
    umstellen (eine meiner Lieblingsbeschäftigungen)” und so weiter.
    Außerdem führt Hahn gerne mit Mitmusikern Interviews, wobei immer
    dieselben Fragen gestellt werden: “Ist Schokolade eine Droge?” –
    “Lieblingstiere?” – “Was halten Sie von Bach?” – “Schnittblumen?” und so
    fort. Dass man sie auf ihren Fotos kaum je lachen sieht, ist also
    erstaunlich; da sie diese Fotos aber selbst auswählt, vielleicht auch
    erklärbar. Sie sieht sich, wie so manche junge Dame, wohl nicht gern
    selbst beim Lachen zu. Ein richtiger Wonneproppen hingegen ist Hahns
    niederländische Kollegin Janine Jansen: Sie strahlt am liebsten von
    einem Ohr zum anderen. Jansen ist sich auch nicht zu fein, auf ihrer
    Homepage mit einer Fotogalerie von nicht weniger als fünfzehn Bildern zu
    prunken, während ihre lettische Konkurrentin Baiba Skride sich gerade
    mal sechs gestattet. Und wo Skride auf dem Cover zu ihrem Solo-Recital
    in Jeansanzug vor einem Bretterzaun street credibility einforderte, da
    sieht man Frau Jansen in abendgerechten Tüll- und Seidenträumen, aber
    auch im kleinen Schwarzen oder schlichten weißen Hosenanzug. Kurz: eine
    Frau fürs zarte Geigendiner, wo Skride eher den Typ zum Pferdeausreißen
    gibt. Die schnuckelklassischste aller Photogalerien aber hat die
    Berlinerin Caroline Fischer aufzuweisen. Auf ihrer Website präsentiert
    sich die “Pianistin aus Leidenschaft” auf neunzehn (Rekord!) Bildern in
    allen Lebenslagen: sinnlich schmollend, verschmust lächelnd, kühn viel
    nacktes Bein von sich spreizend. Man meint, plötzlich in die
    Bewerbungsmappe für eine Teenie-Modelagentur geraten zu sein, so
    ungehemmt trägt Fischer hier ihr Aussehen zu Markte. Und Klavier spielen
    kann sie auch noch! Die Herren spielen bei der Schnuckelklassik
    vorläufig noch die zweite Geige. Rolando Villazón, an dessen Charme
    nichts zu rütteln ist, hat große haarige Raupen statt Augenbrauen, und
    der junge griechische Geiger Leonidas Kavakos besteht überhaupt nur aus
    Behaarung. Das mag für Teddybären angehen – die Bedingungen der
    Schnuckelklassik erfüllt ein freundlicher Klavierknuddel mit lustiger
    Igelfrisur aber doch besser. Der Mann heißt Lang Lang und hat schon
    hartgesottene Politik-Redakteurinnen dieser Zeitung in Verzückung
    versetzt. Und ein ganz heißer Kandidat als erster
    Schnuckelklassik-Dirigent ist Gustavo Dudamel. Lockenköpfig,
    liebenswürdig, enthusiastisch wie ein Welpe, laut der Tageszeitung “El
    Universal” einer der schönsten Menschen Venezuelas – und ein wunderbarer
    Musiker, der demnächst, so ein Zufall, groß bei der DG rauskommen wird.
    Herzigkeit sells! Und Klassik ist die neue Schnuckelmusik.
    —————————— Fotos (5) : Caroline Fischer So entspannt
    sich die “Pianistin aus Leidenschaft” (siehe http://www.carolinefischer. com),
    wenn sie gerade mal nicht in die Tasten greift. Anne-Sophie Mutter
    Überaus stürmisch geigte die Ahnfrau der Schnuckelklassik schon in
    jungen Jahren (….). Janine Jansen In französischen Fauteuils ist gut
    fläzen. Die Geigerin wählt dazu einen duftigen Tüll-und-Seiden-Traum
    (….). Lang Lang liegt flach im Sand: der chinesische Pianist bei einer
    Dehnübung. Gleich wird er wieder im Rachmaninow wüten (….). Hilary
    Hahn Wenn sie mal nicht ihre Geige in Schach halten muss, springt sie
    gern kontemplativ in Hotelbetten auf und ab (….).

    Ein neuer Typus hält Einzug ins Klassik-Gewerbe: junge Musiker mit
    verstärktem Niedlichkeitsfaktor: Schnuckelklassik!!!

  4. Because this is one of the easier-to-play concertos, the musician is free
    to reallocate more of her mind from the technical challenge of playing the
    notes to the artistic. She does a beautiful job here. To argue about
    whether her performance is better or worse than Hillary Hahn’s (or my
    favorite, Isaac Stern’s) is to divert one’s attention from the fact that
    this piece well-performed is one of humankind’s most laudatory
    achievements.

  5. かつてカラヤンが指揮し、ベルリンフィルと共演した動画がアップされていましたが、今は見当たりません。今回はマズアさん指揮し、ゲヴァンドハウス管弦楽団との共演です。益々円熟味を増したムターさん。選りすぐりの原料を挽いた極上のコーヒーのような深い味わいです。

  6. I’ve always thought that the theme – which we first hear distinctly at 12:59
    in this performance – is what may have inspired the song from the musical
    Jesus Christ Superstar (Andrew Lloyd Webber?) called “I Don’t Know How To
    Love Him” Anyone else agree/disagree?

  7. This is definitely superb, Mutter’s version is my favorite version, mixed
    some female sound into this Concerto, but still really expressive! Love her

  8. O muhteşem Anne Sophie_ Mutter..
    O 1963 doğumlu bir Alman kemancı..
    O beş yaşından beri keman çalıyor..
    O çok yaşamayı çoktan hak etmiş bir keman virtüözü..

  9. I just want everyone to look up a video of her playing the devil’s trill
    sonata, it is so godlike i am stunned every time i listen to it

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